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Hier sind die von mir verwendeten Supplemente

Ein großes Brett und scharfe Messer sind ein Muss beim Entbeinen und Kleinschneiden des Fleisches. Gerade wenn man Haut mit verwendet, lohnt es sich, die Messer zwischendurch mal über den Wetzstahl zu ziehen.

Zur Futterzubereitung braucht man natürlich Fleisch. Hier habe ich ein Hähnchen, das ich langsam im Kühlschrank aufgetaut habe. Abgewaschen und trocken getupft, ist es nun bereit zum Entbeinen.

Hier trenne ich einen Schenkel vom restlichen Hähnchen. Mit den Fingern ertaste ich das Gelenk vom Schenkel und dem Rücken. Dort setze ich dann den Schnitt und trenne die Sehnen durch.

Sind die Sehnen getrennt, kann ich das restliche Fleisch zwischen Schenkel und Rücken abschneiden. Das Gleiche geschieht mit dem anderen Schenkel.

Hier trenne ich den Flügel vom restlichen Hähnchen mit derselben Methode wie beim Schenkel. Ist man erstmal geübt darin, muss man nicht mehr das Gelenk ertasten, sondern weiß, wo man den Schnitt setzen muss.

Hier sind die Sehnen schon getrennt. Man muss nur noch das Fleisch abschneiden.

Um die Brust rauszuschneiden, setzt man das Messer neben das Brustbein und schneidet daran runter. Das Messer wird jetzt an den Rippen entlang gezogen, und die Brust liegt frei.

Hier ist die eine Brust herausgetrennt.

Das ist der Rest, der übrig bleibt, wenn man Schenkel, Flügel und die Brüste entfernt. Das Gerippe (die Karkasse) kann man nochmal mit dem Messer bearbeiten und das restliche Fleisch lösen.

Mein Ergebnis nach dem Entbeinen. Jetzt muss ich noch das Fleisch von den restlichen Knochen trennen.

Hier wird der Schenkel nochmal zerteilt.

Die Sehnen sind getrennt, und das Gelenk sitzt nicht mehr zusammen.

So sieht ein Schenkel aus, wenn man das Fleisch von den Knochen gelöst hat.

Die Putenoberkeule habe ich langsam im Kühlschrank aufgetaut, abgewaschen und trocken getupft. Jetzt kann ich den Knochen vom Fleisch lösen.

Auf der linken Seite liegt das Fleisch und rechts der Knochen. Eine Putenoberkeule ist sehr ergiebig und sehr leicht vom Knochen zu lösen.

Die Knochen werden nicht einfach weggeworfen. Ein Topf, Wasser, Herd und die Knochen ergeben eine leckere Brühe, die nicht nur den Katzen schmeckt.

Auch wir bedienen uns gerne an dieser Brühe ;-)

Diese Brühe ist allerdings für die Katzen gedacht, weil Gänse- und Schweineschmalz drin ist.

Hier stehen die verschiedenen Rezepte farblich gekennzeichnet. Das erleichtert mir die Arbeit, weil ich weiß, was wo rein gehört. Lachs und Leber müssen noch püriert werden. Die Trockensupplemente gebe ich zum richtigen Fleisch dazu. Vitamin-E-Tropfen und Lachsöl sollte man nicht vergessen. Ich gebe die Vitamin-E-Tropfen erst zum Schluss dazu, weil ich leider dieses Fläschchen mal auf dem Tisch stehen hatte und eine meiner Katzen hat es runtergeworfen :-( Es zerbrach natürlich, und ich konnte es wegen den Glassplittern nicht mehr verwenden. Auch bei den Lachsölkapseln sollte man aufpassen, bevor sie erbeutet werden.

Wenn alles vermengt ist, kann es endlich ans Portionieren gehen.

Wir vakuumieren und verschweißen die Gefrierbeutel.

Jetzt fehlt noch das Etikett für diese Portion.

So sieht eine 2-Wochen-Futterration für unsere 4 Katzen aus. Es sind 28 Beutel, mit je einer halben Tagesportion. Die zwei Beutel unten rechts beinhalten ein Testrezept, das ich mit Rinderblut gemacht habe.

Die Portionen taue ich langsam im Kühlschrank auf. Das Barf kommt in die Näpfe, den Gefrierbeutel mit etwas Wasser ausschwenken und zum Futter geben. Noch den Sesam dazugeben, und dann kann serviert werden :-)

Guten Appetit!

 

Von Trienomis