Giardien

!!!Baustelle!!!

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Giardien sind mikroskopisch kleine Dünndarm-Parasiten. Sie gehören zu den Protozoen, d.h. es sind tierische Einzeller.

Sie kommen bei Säugetieren, Amphibien, Reptilien und Vögeln vor und stellen für den Menschen als Zoonoseerreger eine Gefahr dar.

Die Darmparasiten haben eine birnenförmige Gestalt mit zwei Kernen.

Sie bewegen sich mit Geißeln fort und heften sich mit ihrem Bauchsaugnapf an der Darmwand des Wirts an. Dort vermehren sie sich dann millionenfach auf der Darmschleimhaut. Die Inkubationszeit der Giardien

                                                                                beträgt 3 bis 21 Tage.

Giardienformen

Die Giardien kommen in einer aktiven (Trophozoiten) und einer ruhenden Form (Zyste) vor. Die aktiven Formen leben im Darm von z. B. Katzen.

Aus ihnen bilden sich die ansteckenden Zysten, die mit dem Kot ausgeschieden werden.

 

Dafür umgeben sich jeweils zwei Giardien mit einer schützenden Hülle, lassen sich ausscheiden und können so andere Lebewesen befallen.

Durch die Hülle können die Parasiten in feuchten Böden mehrere Wochen, in kühlem Wasser (4 Grad Celsius) sogar bis zu drei Monate infektiös bleiben.

Phase 1: Zyste........Phase 2: Trophozoit................... Phase 3: Teilung...........Phase 4: Zyste  Quelle: http://www.das-maeuseasyl.de/doku.php/home
Phase 1: Zyste........Phase 2: Trophozoit................... Phase 3: Teilung...........Phase 4: Zyste Quelle: http://www.das-maeuseasyl.de/doku.php/home

Ansteckung

- Übertragungsweg

- Kann sich auch der Mensch anstecken?

 

Eine Giardiose ist sowohl vom Tier auf den Menschen, als auch umgekehrt übertragbar, daher sollten gewisse Hygienebedingungen beim Klo saubermachen, Katzen streicheln oder Kotproben nehmen natürlich eingehalten werden.

Sollte sich der Tierhalter angesteckt haben, ist ein intaktes Immunsystem normalerweise in der Lage, die Infektion innerhalb weniger Wochen selbst zu bekämpfen.

Bei einer Giardieninfektion des Menschen besteht Meldepflicht beim Gesundheitsamt!


Symptome

Giardien können extrem heimtükisch sein. Die meisten infizierten Tiere machen einen gesunden Eindruck, sind fit und munter und haben einen ganz normalen Appetit.

Viele Lebewesen tragen Giardien in sich, allerdings muss nicht zwingend eine Erkrankung ausbrechen. Auch ist es möglich, dass ein Ausbruch der Infektion unbekmerkt verläuft und der Körper es durch ein starkes Immunsystem alleine schafft, die Giardien in Schach zu halten und zu bekämpfen.

Auslöser für ein plötzliches Ausbrechen einer Giardien-Infektion können Krankheit, Impfung, etc. sein.

Von einer Giardien-Infektion geplagt sind oft Kitten und Jungtiere, ältere Katzen sowie solche, die unter Stress leiden bzw gelitten haben.

 

Eine Giardien-Infektion kann sich folgendermaßen äußern:

 

  • Durchfall bzw. breiiger Kot
  • "Schlitten fahren"
  • verfärbter, oft beiger, gelblicher Kot
  • schleimiger und/oder blutiger Kot
  • extrem stinkender Kot
  • Mundgeruch
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Abmagern
  • trockenes, struppiges Fell
  • selten Juckreiz und Hautallergien

 

Alle aufgezeigten Symptome können, aber müssen nicht auftreten! Eine Giardien-Infektion kann sich auch sehr unauffällig bis völlig symptomfrei verhalten!

 

 

Diagnose

Wir haben Giardien. Was nun?

Hygienemaßnahmen

Giardien fühlen sich in einem kalten und feuchten Klima pudelwohl. Zu Leibe rücken kann man ihnen erst mit Temperaturen über 70° Celsius.

Handelsübliche Desinfektionsmittel können Giardien nichts anhaben.

 

  • Putzen, Putzen, Putzen

-tägliches Auskochen von KaKlo und Schaufel, Fress-und Trinknäpfen, Fressstellen täglich säubern.

- Schlafplätze am besten mit Handtüchern auslegen, täglich heiß waschen

- Täglich mit so heißem Wasser wie möglich den Boden wischen und gleich nachtrocknen

- alles nicht waschbare mit Dampfreiniger oder UV-Lampe behandeln.

- Oft Händewaschen. Nach Katze streicheln nicht ins Gesicht fassen

 

Beitrag noch nicht annährend fertig! Nicht wundern! ;)

Medikation

Im Allgemeinen ist zu sagen, dass keiner der gängigen schulmedizinischen Wirkstoffe in der Lage ist, die Giardien einfach so zu beseitigen. Die Medikamente können die Infektion lediglich eindämmen, so dass ein gesundes Immunsystem in der Lage ist, den Rest selbst zu erledigen.

 

...Bei Stress können sich Giardien in den Gallengängen und im Blinddarm verstecken. Dort können ihnen verarbreichte Medikamente nichts anhaben. Wenn sie wieder aus ihrem Versteck hervor kommen, beginnt der Kreislauf folglich von vorne. Daher ist es wichtig, die Medikamente in den vorgezeigten Intervallen zu geben, um sicher sein zu können, dass möglichst viele Giardien bekämpft werden...

 

Bei einem Giardienbefall sollten auf jeden Fall alle im Haushalt lebenden Katzen und Hunde prophylaktisch mitbehandelt werden, da die Ansteckungsgefahr sehr groß ist.

Bei anderen Haustieren sollte man abwägen, in wie weit Kontakt mit dem infizierten Tier bestand.


Dieser Teil ist auch noch Baustelle...

Schulmedizinische Wirkstoffe:


  • Fenbendazol (z. B Panacur) -> Wurmmittel

Gibt es als Paste sowie als Tabletten. Letztere sind geschmacklos. Fenbendazol hat eine abtötende Wirkung auf die Eier der Parasiten.

Die Wirksamkeit wird in Frage gestellt, da etliche Stimmen besagen, dass die meisten Giardien-Stämme mittlerweile immun dagegen sind. Panacur ist zur  

Panacur ist für Katzen nur als Entwurmungsmittel zugelassen, jedoch ist es bei der Giardienbehandlung bei den meisten Tierärzten noch immer das Mittel der Wahl.

Zu beachten ist, dass es entgegen der Packungsbeilage in 2 - 2,5 facher höherer Dosis gegeben werden muss.  Leider sind darüber nicht alle Tierärzte informiert.

Nach der Behandlung mit Panacur wird oft ein wochen- bzw. monatelanger Durchfall registriert, da es die Darmschleimhaut stark angreift.


  • Metronidazol (z. B. Flagyl) -> Antibiotikum??? ich glaube nicht; Mittel gegen anaerobe (ohne Sauerstoff lebende) Bakterien

Tötet die Giardien nicht, sondern hemmt deren Vermehrung. Wirkt gut, aber schwer zu verabreichen, da geschmacklich sehr bitter. Dies macht die erforderliche 2mal tägliche Einnahme oft sehr schwierig. Zudem wird oft von Nebenwirkungen wie Durchfall, starkes Speicheln, etc berichtet. Leise Stimmen besagen allerdings auch hier, dass es bereits resistene Stämme gibt.

   

  • Carnidazol (Spartrix)

Spartrix ist ein Medikament zum Abtöten der Erreger der Gelbknopf-Krankheit bei Tauben und eigentlich nicht für Katzen zugelassen! Daher wird es für dieses Medikament keine Empfehlung vom TA geben, da er sich damit auf dünnes Eis in Bezug auf den rechtlichen Rahmen begeben würde. Allerdings berichten sehr viele von der hohen und schnellen Wirksamkeit, ohne Nebenwirkungen. Gerade in Kombination mit KS, oral verabreicht und beim Putzen verwendet, wird von vielen Erfolgen berichtet. Allerdings gibt es auch Einzelfälle von Kitten, bei denen nach Spatrixgaben Entwicklungsstörungen beobachtet wurden!

Leider ist wohl auch Spartrix recht bitter, was sich bei manchen Katzen durch ein schäumendes Mäulchen gezeigt hat.

Alternative Herangehensweisen und/oder unterstützende Mittelchen:

 

Pflanzliches Anti-Giardien-Mittel

  • Giardex

Sehr unbekanntes Mittel aus der chinesischen Kräuterheilkunde. Gibt vor, dass die Giardien abgetötet werden, bevor sie ins Zystenstadium kommen.

 

  • Kolloidales Silber
  • Kokosöl
  • Homöopathie
  • Stärkung des Immunsystems, z. B. mit Colostrum

 

Die Darstellung der Behandlungsmöglichkeiten von Giardien sollen lediglich der Information dienen und stellen keineswegs eine Empfehlung für dieses oder jenes Medikament oder Hilfsmittelchen dar! In erster Linie ist hier der TA zu kontaktieren! Zudem liegt es in der Verantwortung eines Jeden sich über diesen Punkt selbst eine fundierte Meinung zu bilden, damit das betroffene Tier verantwortungsvoll behandelt werden kann!

Ernährung der Katze

Giardien ernähren sich von Kohlenhydraten. Folglich ist es angeraten, getreidehaltiges TroFu und NaFu möglichst vom Speiseplan zu streichen. TroFu begünstigt zudem eine Dehydrierung der Katze, die möglicherweise durch Durchfall und Erbrechen leicht angezeigt ist.

B.A.R.F ist somit eine ausgezeichnete Wahl, um den Giardien mit Hilfe der Ernährung der Katze den Kampf anzusagen und ihnen so jeglichen Nährboden zu nehmen.

Falls die Katze unter Durchfall und Erbrechen leidet, empfiehlt es sich, die Ernährung auf Schonkost zu reduzieren. Zum Thema Schonkost wird ausführlich in einem extra dafür vorgesehenen Unterpunkt berichtet.

Darmsanierung

Da die Giardien, sowie die Gabe von Fenbendazol und Metronidazol, in enormer Weise den Darm angreifen, empfiehlt  sich, nach abgeschlossener Medibehandlung auf jeden Fall eine Darmsanierung.

Auch die Erstellung eines Kotprofils beim Tierarzt ist sinnvoll, da hier genau ersichtlich wird, welche Bakterien im Darm zerstört wurden.

  • Sympiopet
  • Bene Bac
  • Heilerde?
  • Slippery Elm Bark?
  • Darmflora plus
  • Perenterol
  • Petvital Darmgel

Weitere Infos

Von Cooni-Fan und Shima