Die Ausschlussdiät

Wie?

Die Ausschlussdiät muss über die gesamt Zeitspanne konsequent und streng mit einer Proteinquelle durchgeführt werden, welches das Tier im Optimalfall noch nie in seinem Leben gefressen hat.

Pferde- oder Straußfleisch sind in so gut wie keinem Fertigfuttermittel enthalten und eignen sich somit hervorragend für eine Eliminationsdiät.

Die in früheren Jahren empfohlene Ausschlussdiät mit Lamm und Reis führt hingegen in unserer heutigen Zeit nicht zwingend zum Erfolg, da gerade Lamm vermehrt in heutigen Futtermitteln enthalten ist und Reis Allergien auslösen kann.

Schritt 1

Während der 10- 15 Wochen darf es keinerlei Leckerli, Vitaminpräparate oder sonstige Supplemente geben, von Essensresten ganz zu schweigen.

Zu beachten ist, dass während einer Eliminationsdiät keinerlei antiallergene Medikation erfolgt, um das Ergebnis der Ausschlussdiät nicht zu verfälschen.

Es gibt nur das Muskelfleisch einer bis dahin noch nie gefressenen Tierart.

Schritt 2

Im Anschluss an eine Eliminationsdiät (also bei Sympthomfreiheit) empfiehlt es sich, einen so genannten Provokationstest durchzuführen, das heißt für etwa 10 bis 14 Tage wieder das ursprüngliche Futtermittel zu füttern.

 

Erst wenn jetzt wieder die Symptome auftreten, kann die Diagnose Futtermittelallergie sicher gestellt werden. Bei auftretenden Allergiesymptomen bzw. nach Abschluss des Provokationstestes kehrt man wieder zum Futtermittel der Ausschlussdiät zurück.

Schritt 3

Erst jetzt folgt die Zugabe weiterer Futtermittelbestandteile. Im Abstand von 10 bis 14 Tagen wird jeweils entweder eine weitere Proteinquelle

(Rindfleisch, Hühnerfleisch, Lamm, Hühnchen etc.) oder ein Supplement hinzugefügt. Eine Allergie, gegen die ersten 3 Supplemente beim Einschleichen, ist eigentlich ausgeschlossen, wodurch diese möglichst bald hinzugegeben werden können.

Wird eine Fleischsorte gut vertragen, ist es generell zu empfehlen, nun zuerst die wichtigen Supplemente und gegebenenfalls einen Ballaststoff auszutesten, um einem Mangel oder Verstopfungen vorzubeugen.

 

Tritt innerhalb von 14 Tagen kein Allergiesymptom auf, kann man diesen Bestandteil auf die Liste der geeigneten Futtermittel setzen und es folgt das nächste. So testet man im Laufe der Zeit, welches Futter für das Tier geeignet ist.

 

Am Ende hat man eine Liste mit den Allergieauslösenden Stoffen und kann diese bei der Fütterung meiden.

 

Quelle: dubarfst.eu, Wissensspeicher